Wichtige Punkte zur Reduzierung von Störgeräuschen
Unsere Robotersteuerung und unser Manipulator sind Produkte, die unter der Prämisse entwickelt wurden, in mechanische Geräte integriert zu werden. Die EMV-Kompatibilität der mechanischen Geräte, die unsere Produkte integrieren, ändert sich je nach Aufbau des Geräts, der Verkabelung und der Positionierung in der Umgebung des Kunden. Daher sollte die Bewertung der EMV-Kompatibilität als Endprodukt vom Kunden vorgenommen werden.
Im Folgenden werden Dinge beschrieben, die hinsichtlich des Aufbaus, der Verkabelung und des Standorts des Geräts zu beachten sind, um möglichst wenig durch Störgeräusche beeinträchtigt zu werden, oder diese nicht gar nicht erst zu verursachen.
Netzanschlussleitung
Die Stromversorgung muss mit einer Masse der Klasse D geerdet sein (Erdungswiderstand von 100 Ω oder weniger).
Die Erdung des Rahmens der Steuerung ist nicht nur wichtig, um einen elektrischen Schlag zu vermeiden, sondern auch, um die Auswirkungen von elektrischen Störungen aus der Umgebung zu verringern. Die Erdungsleitung (grün/gelb) des Stromkabels der Steuerung muss mit der Erdungsklemme des Stromverteilungssystems verbunden werden.Die Stromversorgung sollte so weit wie möglich von Stromleitungen entfernt sein, die mit Geräten verbunden sind, die eine Störquelle darstellen können.
Wenn die Steuerung und der einphasige Wechselstrommotor von derselben Stromleitung gespeist werden, ändern Sie die Phase.
Die Stromleitungen sollten paarweise verdrillt sein.
AC- und DC-Leitungen sollten in verschiedenen Kabelkanälen und so weit wie möglich voneinander entfernt untergebracht werden.
So sollten z. B. Wechselstromleitungen für Motoren und Steuerung möglichst weit von den E/A-Leitungen für Geräte wie Sensoren und Ventile entfernt sein und nicht mit Kabelbindern gebündelt werden.
Wenn sich die Leitungen kreuzen, sollte dies im rechten Winkel erfolgen.
Symbol Beschreibung a Spezieller AC-Leitungskanal b So weit wie möglich voneinander entfernt halten c Spezieller DC-Leitungskanal
Kommunikationssignalkabel
Verwenden Sie für Kommunikationssignale stets abgeschirmte Kabel, wie E/A, Sicherheits-E/A, USB, Ethernet, RS-232C und Feldbus, und halten Sie diese so weit wie möglich von Geräuschquellen in der Umgebung fern.
Verwenden Sie beim Einsatz von induktiven Lastkomponenten wie Relais und Magnetventilen für die Steuerungs-E/A Komponenten, die über einen Störschutz verfügen.
Wenn die Komponente nicht vor Störeinflüssen geschützt ist, müssen Sie unmittelbar vor der induktiven Last eine Diode oder ein anderes Störschutzbauteil anbringen. Wählen Sie Störschutzkomponenten, die der Stehspannung und dem Strom entsprechend der induktiven Last entsprechen.Bei Wechselstrommotoren wie Förderern (Asynchronmotoren, 3-Phasen-Asynchronmotoren usw.) ist darauf zu achten, dass beim Starten, Umschalten der Vorwärts-/Rückwärtsdrehung usw. ein Funkenlöschglied zwischen den Drähten eingefügt wird.
Die Anbringung zwischen den Leitungen und so nahe wie möglich am Motor erhöht ebenfalls die Wirksamkeit.Die folgenden EMV-Maßnahmen sollten für das MC-Kabel und gegebenenfalls für jedes Kommunikationskabel (Ethernet, Feldbus, usw.) umgesetzt werden. Nachfolgend sind einige Beispiele:
- Beispiel für eine Gegenmaßnahme gegen Leitungsdraht
Entfernen Sie teilweise die äußere Abdeckung des Kabels in der Nähe des Steckers und legen Sie die Abschirmung frei.
Legen Sie die Abschirmung so nah wie möglich am Stecker frei.
Erden Sie den Teil der Abschirmung, der frei liegt, und das Gehäuse mit einem Leitungsdraht.
Verwenden Sie Leitungsdrähte die kürzer als 5 cm sind.
Bei der Erdung eher in der Nähe des Steckers als auf der Zugentlastungsseite vorgehen.
Symbol Beschreibung a Steckerseite b Crimp-Klemme c Leiterdraht (maximal 5 cm) d Geschirmtes Kabel e Zugentlastungsseite - Beispiel für eine Gegenmaßnahme zur Klemmung
Entfernen Sie teilweise die äußere Abdeckung des Kabels in der Nähe des Steckers und legen Sie die Abschirmung frei.
Legen Sie die Abschirmung so nah wie möglich am Stecker frei.
Setzen Sie den freiliegenden Teil der Abschirmung zwischen die Leitfähigkeitsklemme und befestigen Sie ihn mit einer Schraube am Gehäuse.
Die Umsetzung an beiden Seiten des Kabels verstärkt den Effekt.
Symbol Beschreibung a Seiwa Electric Erdungsklemme (E0808A, E0817AD) b In die Steuerung einschrauben und erden - Beispiel für eine Gegenmaßnahme mit Ferritkern
Setzen Sie den Ferritkern so nah wie möglich an den Stecker.
Erhöhen Sie ggf. die Anzahl der Umdrehungen beim Einsetzen des Ferritkerns. Die Umsetzung an beiden Seiten des Kabels verstärkt den Effekt.
Symbol Beschreibung Gegenmaßnahmenkabel a Kitagawa-Industrie: GTFC-41-27-16 Feldbus, LAN Kitagawa-Industrie: RFC-20
Kitagawa-Industrie: MRFC-13
Takeuchi-Industrie: NFT-20-20DK
MC-Leistung Kitagawa-Industrie: NRFC-6
Kitagawa-Industrie: MRFC-8
Takeuchi-Industrie: NFT-8
MC-Signal - Beispiel für eine Gegenmaßnahme gegen Leitungsdraht
Manipulator
- Um den Manipulator am Basistisch zu befestigen, siehe Folgendes:
„Manipulator-Handbuch“ - Basistisch - Erden Sie einen oder mehrere Teile des Basistisches mit einem Leitungsdraht.
Verwenden Sie so oft wie möglich kurze Leitungsdrähte.